Grauer Star, die schleichende Augenkrankheit

„Du, Oma, warum siehst du denn das Äffchen auf dem Ast nicht? Es sitzt ja gleich da vorne!“ – „Tatsächlich, Jan, jetzt sehe ich es auch. Weisst Du, das liegt an meinen Augen. Manchmal sehe ich alles wie durch einen Nebel.“ – „Aber du bist doch noch ein junges Grosi!“ – „Mach Dir nur keine Sorgen Jan, ich habe meine Augen vor kurzem untersuchen lassen und mein Augenoptiker hat gesagt, dass mir der Augenarzt helfen kann.“ Dass Jans junge Oma den Augenuntersuch so lange hinausgezögert hat, ist kein Einzelfall. Viele Betroffene suchen erst eine Fachperson auf, wenn das Sehen zum Problem geworden ist. Das muss nicht sein, denn mit unserem Vorsorgeprogramm für die Augen sind wir in der Lage, frühzeitig zu erkennen, ob Risiken für eine Augenkrankheit oder Abweichungen von der Altersnorm vorhanden sind.

 

Grauer Star tritt meist in höherem Alter auf, doch schon ab dem 40. Altersjahr steigt das Risiko, zu den Betroffenen zu gehören. Diese zu den am häufigsten vorkommenden Augenkrankheiten äussert sich fast immer in einer kontinuierlichen Abnahme der Sehschärfe. In der Regel kommen zunehmende Blendempfindlichkeit sowie reduzierte Farb- und Kontrastwahrnehmung dazu. Grund für die anfangs kaum wahrnehmbare Verminderung der Sehfähigkeit ist eine Trübung der Augenlinse. Grauer Star ist fast immer stoffwechselbedingt. Aber auch Medikamente, Rauchen, frühere Augenverletzungen oder Strahleneinwirkung können als Auslöser eine Rolle spielen. Seit dem Mittelalter wird Grauer Star auch als Katarakt (auf Deutsch: Wasserfall) genannt, weil die graue Trübung der Augenlinse einer über das Auge herunterfliessenden Schicht ähnlich ist.

 

Weil der Verlauf von Grauer Star fast immer schleichend und schmerzlos ist, warten viele Betroffene oft zu lange, bis sie ihre Augen von einem Experten untersuchen lassen. Doch genau von langem Zuwarten ist dringend abzuraten, denn bei unbehandelter Ausbildung des Krankheitsbildes ist sogar eine vollständige Erblindung möglich. Um keinerlei Risiken einzugehen, empfehlen unsere Vorsorge-Spezialisten eine periodische Untersuchung der Augenlinse ab dem 40. Altersjahr. Als Optometristen verfügen sie über das nötige Expertenwissen und die Infrastruktur, um Krankheitsbilder wie Grauer Star, Grüner Star oder Altersbedingte Makuladegeneration (ADM) bereits im Frühstadium zu erkennen. Sollten im Rahmen unserer Vorsorgeuntersuchungen krankhafte Veränderungen oder Abweichungen von der Altersnorm festgestellt werden, überweisen wir Sie an die Fachärzteschaft.